SSV-Faustballer holen sensationell DM-Bronze

Wenn sich Heidenauer Faustballer jubelnd und teils mit Tränen in den Augen in den Armen liegen, dann muss wieder etwas Großes gelungen sein. So auch am vergangenen Sonntag um 15:10 Uhr Ortszeit in der Sporthalle des NLV Vaihingen am Rande Stuttgarts. Bereits vor dieser Deutschen Meisterschaft der Männer 35+ war für alle Beteiligten klar gewesen, dass es die letzte DM in der Altersklasse sein würde. Seit zwei Jahren startet die Mannschaft nun parallel bei den Männern 45+. Erst vor zwei Wochen konnte der im Vorjahr errungene Deutsche Meistertitel erfolgreich verteidigt werden. Auch bei den jüngeren Sportfreunden sollte zum Abschluss noch einmal ein Ausrufezeichen stehen. Nach Rang vier in 2015 ist das in einem hoch dramatischen und von der großen Mehrzahl der Zuschauer schon verloren geglaubten Spiel um die Bronze-Medaille eindrucksvoll gelungen.

 

Am Samstag galt es zunächst, sich in der Vorrundengruppe A gegen die starke nationale Konkurrenz durchzusetzen. Mit einem Traumstart gegen den TV Dieburg wurden beim 2:0-Sieg (11:6, 11:6) die ersten Punkte eingefahren. In Durchgang zwei traf Heidenau auf den SV Moslesfehn, der im letzten Jahr noch vor dem SSV auf dem DM-Treppchen gestanden hatte. Die Niedersachsen trumpften wiederum mit einer kämpferisch starken Leistung auf, so dass sich beide Teams 1 : 1 unentschieden (10:12, 11:7) trennten. Im Anschluss wartete mit dem TSV Hagen 1860 kein Geringerer als der Vorjahressieger auf den SSV. Hagen stand zu diesem Zeitpunkt nach zwei Unentschieden mit dem Rücken zur Wand. Entsprechend energisch lief das Team um „Jahrhundert-Faustballer“ Dirk Schachtsiek auf. Heidenau wurde glatt in zwei Sätzen (5:11, 6:11) in seine Schranken gewiesen. Wollte man sich jetzt noch den Einzug in die Endrunde sichern, musste in der abschließenden Vorrundenpartie gegen die SG Bademeusel gewonnen werden. Heidenau lieferte und ging nach zwei Sätzen (11:5, 11:8) als Sieger vom Feld. Damit beendete der SSV den Samstag in seiner Gruppe auf Rang drei. In der Qualifikation um den Halbfinaleinzug musste man es so am Sonntag mit dem gastgebenden NLV Vaihingen, amtierender Deutscher Feld-Meister, und seinen heimischen Fans aufnehmen.

Während Vaihingen am Samstag noch geglänzt hatte, konnte man gegen Heidenau nicht an die Top-Leistungen des Vortages anknüpfen. Der SSV seinerseits spielte sich mit einer herausragenden Vorstellung in einen Rausch und gewann auch in der Höhe verdient 2 : 0 (11:5, 11:7). Das Halbfinalticket war gelöst, der Gegner stand fest – erneut der TSV Hagen, gegen den man am Samstag noch chancenlos verloren hatte. Im zweiten Anlauf sollte sich das Blatt nicht wenden. Heidenau spielte besser mit, unterlag allerdings erneut 0 : 2 (7:11, 6:11) gegen den späteren alten und neuen Sieger dieser Deutschen Meisterschaft.

 

Im Spiel um Bronze kam es letztlich zur Neuauflage des kleinen Finales von 2015: Heidenau gegen Moslesfehn. Hoch nervös und mit zahlreichen Fehlern geriet der SSV im ersten Spielabschnitt mit 0:5 in Rückstand. Kurz darauf ging der Satz deutlich mit 11:5 an die Norddeutschen. Der zweite Durchgang startete nach einem 1:6 ähnlich ernüchternd. Wohl keiner der Zuschauer in der Halle glaubte zu diesem Zeitpunkt noch an ein Heidenauer Comeback. Doch nach einem Timeout fand der SSV endlich den Zugriff auf die Partie. Bei 7:7 war man wieder im Spiel, bei 11:9 war der nicht für möglich gehaltene Satzausgleich hergestellt. Die Entscheidung musste in einem dritten Satz fallen, der bis zum 5:5 völlig offen blieb. Danach punktete das Team um Kapitän Uwe Jänichen konsequent, Zähler für Zähler und sechs Mal in Folge zur Sensation bei 11:5. Beim 2 : 1 (5:11, 11:9, 11:5) hatte Heidenau zwischenzeitlich keine Chance mehr. Und es spricht für die Moral der Mannschaft, dass sie genau diese genutzt hat.

Bericht & Bilder: Martin Leichsenring.


SSV-Faustballer verteidigen Deutschen Meistertitel der Männer 45

Am Freitag, den 18. März reiste Heidenaus Faustballteam der Männer 45 als Süddeutscher Meister nach Bad Wimpfen bei Heilbronn, wo über das Wochenende hinweg die Deutsche Meisterschaft im Hallenfaustball stattfand. Die Zielstellung war klar formuliert: Die Verteidigung des sensationell im Vorjahr errungenen Titels sollte gelingen.

 

Zum Meisterschaftsauftakt startete der SSV am Samstag in Gruppe A gegen die Spvgg. Weil der Stadt. Die Schwaben wurden wie schon beim Süddeutschen Vorentscheid klar mit 2 : 0 (11:5, 11:9) geschlagen. Somit war der Auftakt gut gemeistert, ehe es gegen den nächsten, schwer zu bespielenden Gegner vom TuS Oggersheim gehen sollte. Da Heidenau seinen Spielfluss nach der langen Anreise bereits gefunden hatte, konnten auch die Pfälzer glatt mit 2 : 0 (11:5, 11:5) besiegt werden. Damit stand man zur Vorrundenhalbzeit als vorläufiger Spitzenreiter auf Rang eins. Nun begannen in der Gruppe B die Spiele und Heidenau hatte zunächst eine Auszeit.

 

Am frühen Nachmittag setzte Heidenau seine Spiele gegen den DJK Berlin fort. Ein lockeres 11:3 für den SSV im ersten Satz ließ auf ein schnelles Ende hoffen. Doch trotz eines 10:7-Vorsprunges im zweiten Durchgang schlichen sich Fehler ein und die Hauptstädter siegten völlig überraschend noch mit 13:11. Da in der Vorrunde nur zwei Sätze und kein Entscheidungssatz ausgespielt wurden, musste sich der Titelverteidiger mit dem Unentschieden begnügen. Der Dämpfer kam allerdings zur richtigen Zeit, denn im letzten Spiel wartete der aktuelle Deutsche Feldmeister TV Leichlingen, mit dem es immer enge Begegnungen gegeben hatte. Im ersten Satz konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Beim Spielstand von 11:11 befand man sich bereits in der Verlängerung. Die Rheinländer sicherten sich den zwölften Punkt, aber Heidenau punktete drei Mal zum 14:12. Damit war bereits ein erstes Zwischenziel erreicht – der Gruppensieg und gleichzeitig direkte Einzug in das DM-Halbfinale. Aber natürlich wollte der SSV das Spiel noch gewinnen und ein weiteres Unentschieden vermeiden. Im zweiten Spielabschnitt begegneten sich wiederum zwei Teams auf Augenhöhe. Bei 10:10 waren beide erneut gleich auf. Mit dem 12:10 jubelte wiederum Heidenau.

Am Sonntagvormittag wurde zunächst der Halbfinalgegner für den SSV ermittelt. Im Qualifikationsspiel trafen sich Leichlingen und der TV Weisel. Der kampfstarke Vorrundengegner siegte mit 2 : 0 (12:10, 11:8), so dass es im Halbfinale zur Neuauflage der Partie gegen Leichlingen kam. Vom ersten Aufeinandertreffen war Heidenau gewarnt. Entsprechend energisch startete man in die Partie. Letztlich wurde Leichlingen mit einem eindeutigen 11:0 in die Schranken gewiesen. Wer jetzt an einen schnellen Finaleinzug glaubte, sah sich getäuscht. Heidenau führte zwar mit 9:8 im zweiten Satz, aber die platzierten Angaben des Gegners bereiteten mehrfach Probleme. So konnte sich Leichlingen noch mit 11:9 durchsetzen. Der Entscheidungssatz musste her, in dem Heidenau auf die Aufschläge von Stefan Hasenjäger zu Beginn erneut keinen Zugriff bekam. Mit einem 4:6-Rückstand wurden die Seiten gewechselt. Es folgte der siebente Punkt für Leichlingen, ehe der SSV mit einer furiosen Aufholjagd und sieben Zählern in Serie den 11:7-Satzgewinn sowie den Finaleinzug perfekt machte. Die Abwehr mit Heiko Fischer und Torsten Stimper hatte sicher gestanden und die Zuspiele von Torsten Martin wurden von den Angreifern Uwe Jänichen und Andreas Beer bereits jetzt meisterhaft verwandelt.

Im Finale sollte es zur Neuauflage des Endspieles von 2015 kommen, da sich der schwäbische TV Ochsenbach mit einem 2:1-Sieg (9:11, 12:10, 11:7) über den ETV Hamburg das letzte Finalticket gesichert hatte. Heidenau kannte Ochsenbach aus vielen Begegnungen und wollte die Erfahrungswerte auch zum Höhepunkt der Meisterschaft für sich nutzen. Wieder begann der SSV hochkonzentriert und führte schnell mit 3:0. Auch der zwischenzeitliche 4:4-Ausgleich änderte nichts am Satzverlauf, denn Heidenau siegte am Ende überzeugend mit 11:4. Ochsenbach gab sich danach natürlich nicht geschlagen und kämpfte mit dem Rücken zur Wand weiter. Beim 7:7 war alles offen und die Schwaben nutzten kleine Heidenauer Fehler zum knappen 12:10-Satzausgleich. Wiederum musste die Entscheidung in einem dritten Durchgang fallen. Die knapp 400 Zuschauer standen fast komplett hinter dem schwäbischen Lokalmatadoren, aber Heidenau legte wieder mit einer 6:0-Führung vor, die Ochsenbach bis zum 6:4 verkürzte. Der erste Matchball für den SSV folgte bei 10:7. Mit dem dritten zum 11:9 gewann Heidenau das Spiel zur verdienten und viel umjubelten Verteidigung des Deutschen Meistertitels unter dem Hallendach.

 

Für den Deutschen Meister spielten Kapitän Uwe Jänichen, Torsten Martin, Heiko Fischer, Andreas Beer, Torsten Stimper und Jörg Fritzsche. Ebenfalls im Kader standen Holger Martin und Harald Kaiser. Die Mannschaft wurde betreut von Dirk Hocher und Abteilungsleiter Bernd Martin.

 

Bericht: Torsten Martin // Bilder: Mit Dank an den TV 1876 Bad Wimpfen e. V.


Heidenauer Faustballer (wieder)holen Süd-Double

In der vergangenen Woche haben sie bereits den Süddeutschen Meistertitel in der Altersklasse 35+ geholt. Am Sonntag konnte nun auch bei den Männern 45+ gefeiert werden. Ohne Satzverlust haben die Faustballer des SSV Heidenau das Double für den Süddeutschen Raum perfekt gemacht. Damit wird die Mannschaft, die in diesem Jahr noch in beiden Altersklassen startet, bei beiden Deutschen Meisterschaften antreten. Während man bei der letzten Teilnahme bei den 35ern und Rang vier im Vorjahr zum Abschluss auf eine Medaille hofft, soll in der AK 45 der Deutsche Meistertitel verteidigt werden. Der Weg wird dafür in das württembergische Bad Wimpfen führen, wo man am 19. und 20. März in der Vorrunde auf Weil der Stadt (3. Süd), Berlin Süd (1. Ost), Leichlingen (2. Nord) und Oggersheim (2. West) treffen wird. 

 Voraussetzung dafür waren klare Siege beim süddeutschen Vorentscheid in Schweinfurt. Heidenau mit dem Ziel der Titelverteidigung angereist, ließ daran schon in den beiden Vorrundenpartien keine Zweifel aufkommen. Im Auftaktspiel gegen den TuS Aschaffenburg Damm siegte man schnell in zwei Sätzen (11:2, 11:5). Gegen den zweiten Vorrundengegner von der SpVgg. Weil der Stadt, immerhin zweimaliger Deutscher Meister dieser Klasse, blieb der SSV danach ebenfalls in der Erfolgsspur. 11:6 und 11:5 gewann Heidenau gegen die Schwaben und war damit als Gruppenerster für das Halbfinale qualifiziert.

 

Dort kam es zur Begegnung mit der Heimmannschaft des NHV Schweinfurt, gegen die man in einer Partie der letzten Feldspielzeit unterlegen war. Zwar kämpften die Bayern erneut stark, doch spielte der SSV seine Routine und bessere Technik zu einem ungefährdeten 2:0-Sieg aus (11:7, 11:7). Damit waren die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft und das Finale erreicht. Endspielgegner dort war der MTV Rosenheim. Heidenau präsentierte sich spielerisch auf dem Höhepunkt und ließ den Bayern nicht die Spur einer Siegchance. So gewann das Team um Kapitän Uwe Jänichen auch in der Höhe verdient mit 2 : 0 (11:5, 11:2) zum umjubelten zweiten Titel binnen neun Tagen. Für den SSV spielten: Uwe Jänichen, Torsten Martin, Andreas Beer, Torsten Stimper, Heiko Fischer, Jörg Fritzsche und Harald Kaiser. Verletzt: Holger Martin. Bericht: Torsten Martin / Martin Leichsenring.


SSV-Nachwuchs mit Klassenerhalt in Bezirksliga

Am Sonntag, den 28.02. hat die 3. Männer ihre erste Saison in der neuen Spielklasse auf Rang 6 beenden können.

 

Im ersten Spiel war Heidenau gegen den ungeschlagenen Liga-Primus ESV Dresden 2. klar überfordert - speziell im Angriff. Mit 4:11 und 7:11 unterlag man glatt in zwei Sätzen. Allerdings gelang es im Rückspiel, den Hausherren einen von in dieser Spielzeit nur fünf Sätzen abzunehmen. So trennte man sich nach einer deutlichen Leistungssteigerung knapp mit 1 : 2 (5:11, 12:10, 9:11). Der TV Kottmarsdorf konnte verletzungsbedingt nicht antreten. So wurden die Spiele in der Dresdener Lok-Halle kampflos zugunsten von Dresden und Heidenau gewertet.

 

Unter dem Strich resümiert Trainer Martin Schiller, dass sich das Team noch zu instabil präsentiert. Über die gesamte Spielzeit hinweg fehlte es an Konstanz, insbesondere mit Blick auf die Angriffswirkung des SSV. Dennoch steht der Achtungserfolg „Klassenerhalt“ und von diesem aus kann weiter aufgebaut werden.


SSV-Faustballer verteidigen Süddeutschen Meistertitel der Männer 35

Über weite Strecken überzeugt, dabei leidenschaftlich gekämpft und am Ende von den Fans erneut gefeiert. In eigener Halle haben die Heidenauer Faustballer am Samstag ihren Vorjahreserfolg in der Altersklasse 35+ wiederholen können. Gegen den schwäbischen Meister vom TSV Schwieberdingen und den bayerischen TV Eibach 03 blieb der Gastgeber in vier Spielen ungeschlagen. Damit löste das Team um Kapitän Uwe Jänichen das Ticket zur Deutschen Meisterschaft, die am 9. und 10. April in Vaihingen bei Stuttgart stattfinden wird. Nachdem man im vergangenen Jahr mit Rang vier den Sprung auf das DM-Treppchen knapp verpasst hatte, soll nun noch eine Medaille bei den Männern 35+ geholt werden. Die Mannschaft wird in dieser Hallenspielzeit das letzte Mal in dieser Altersklasse starten. Bereits in 2015 war man parallel bei den Männern 45+ aufgelaufen. Am Ende errang Heidenau bei seinem Debüt den Deutschen Meistertitel. Da das auch in 2016 angestrebt wird, ist der SSV schon am nächsten Wochenende bei einer zweiten süddeutschen Meisterschaft gefordert. Am Sonntag soll in Schweinfurt mit dem Titel das Double bei den Männern 35+ und 45+ für den Süddeutschen Raum perfekt gemacht werden. 

Das Turnier am vergangenen Samstag wurde in einer Hin- und Rückrunde ausgetragen, bei der alle Teams zwei Mal gegeneinander antraten. Heidenau startete stark und lag nach zwei glatten 2:0-Satzsiegen gegen Eibach (11:8, 11:5) und Schwieberdingen (11:7, 11:5) schnell auf Goldkurs. Enger gestalteten sich die Rückspiele. Eibach war mit seinem früheren Nationalangreifer und dreimaligen Weltmeister Martin Becker angereist, der seine Mannschaft im zweiten Durchgang im Spiel hielt und mit einigen tollen Aktionen glänzte. Dennoch hatte der SSV mit einem weiteren 2 : 0 (11:7, 14:12) das bessere Ende auf seiner Seite. In der Abschlusspartie wurde Heidenau gegen Schwieberdingen noch einmal in einen Entscheidungssatz gezwungen. Nachdem sich Heidenau den ersten Spielabschnitt 11:5 gesichert und den zweiten 8:11 hatte abgeben müssen, gewann man auch die letzte Begegnung durch ein hart umkämpftes, aber verdientes 11:9. Ebenfalls für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert ist Eibach. Die Randnürnberger gewannen durch ein um einen Satz besseres Satzverhältnis Silber. Zwar hatte man die Auftaktbegegnung gegen Schwieberdingen 1 : 2 (7:11, 11:7, 6:11) abgegeben. In der Rückrunde setzte sich Eibach aber 2 : 0 (15:13, 11:8) durch. Bericht & Bilder: Martin Leichsenring


SSV-Faustballer verteidigen Sachsenmeistertitel

Mit Gold im Handgepäck ist die zweite Mannschaft der Heidenauer Faustballer vom Landesmeisterschaftsfinale in Bautzen zurückgekehrt. Bei der im Final-Four-Modus ausgetragenen Endrunde setzte man sich unerwartet klar gegen die sächsische Elite durch. Damit erhöhte man die Zahl der seit 2006 gewonnen Titel unter dem Hallendach auf nunmehr sieben. Mit den Feldmeisterschaften in den Sommermonaten stehen insgesamt sogar 16 erste Plätze bei den Männern zu Buche.

Im Halbfinale traf Heidenau mit dem SV 1861 Groitzsch auf den Viertplatzierten der Vorrunde, der leider nicht den kurzfristigen Ausfall seines Angreifers Daniel Triebe kompensieren konnte. Nach Anlaufschwierigkeiten und einem 1:5-Rückstand im ersten Durchgang siegte das Team um Kapitän Uwe Jänichen noch in zwei Sätzen (11:8, 11:4). Im auf drei Gewinnsätze angelegten Finale wartete danach der vorrundenzweite SV Kubschütz. Trotz Bestbesetzung konnte der Ausrichter der Veranstaltung nicht an die Leistungen vergangener Duelle anknüpfen. Der SSV punktete variabel über Jänichen und einen guten Lars Vogt. In der Abwehr ließen Dirk Hocher, Torsten Martin und Torsten Stimper ihrerseits wenig Fehler zu. So konnte man zum Saisonabschluss ein verdientes 3 : 0 (11:3, 11:3, 11:6) bejubeln.  

 

Die SSV-Frauen, die ebenfalls in Bautzen in der parallel stattfindenden Damenkonkurrenz aufliefen, mussten zwei Mal über die volle Distanz gehen. Nach einem 1 : 2 (8:11, 11:5, 8:11) im Halbfinale gegen den ESV Dresden unterlag man im kleinen Finale gegen den FV Glauchau knapp mit 2 : 3 (11:6, 8:11, 11:9, 4:11, 5:11). Bilder: Sachsenfaustball e.V.



Bundesliga-Faustballer zwingen Absteiger in Verlängerung

Nach den beiden Siegen in der Vorwoche hat die 1. Männermannschaft der Heidenauer Faustballer eine weitere Überraschung knapp verpasst. Gegen den Erstliga-Absteiger und bereits vor dem Spieltag für die Aufstiegsspiele qualifizierten TV Stammheim musste man sich in eigener Halle erst nach fünf Sätzen geschlagen geben. Gegen den zweiten Gast, ebenfalls aus dem Stuttgarter Raum, vom TV Vaihingen/Enz 2. konnte das Team nicht mehr an die Leistung der ersten Partie anknüpfen. Dass es damit wie so oft in dieser Spielzeit nicht gelungen ist, über zwei Begegnungen hinweg konstant Faustball zu spielen, bestätigt Trainer Torsten Martin, warum der SSV die Klasse am Ende nicht hat halten können. Mit 4:28 Punkten und 14:44 Sätzen steht die Mannschaft zum Saisonende auf dem ersten Abstiegsplatz. 

Was in diesem Jahr alles möglich gewesen wäre, zeigte Heidenau im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten Stammheim. Mit einem Blitzstart ging man 5:0 in Führung, die bis zum 11:5 sicher verteidigt wurde. Angeführt von einem überragenden Heidenauer Hauptangreifer Matthias Zirr blieb man in Durchgang zwei weiter auf Augenhöhe. Zwar lief der SSV lange einem Rückstand hinterher, doch konnte Zirr mit Druck, Übersicht und vielen sehenswerten Aktionen den Anschluss in der entscheidenden Phase wieder herstellen. Die Satzbälle beim 9:10 und 10:11 wurden jeweils mit einem direkten Punkt aus der Angabe heraus abgewehrt. Mit dem 12:11 ging man danach sogar das erste Mal in Front. Spätestens als sich Heidenau durch das 14:12 auch den zweiten Spielabschnitt sicherte, war für Stammheim klar, dass es heute gegen diese Sachsen kein Selbstläufer werden würde.

 

Mit dem Rücken zur Wand fanden die Schwaben im dritten Satz eine klare Antwort (5:11). In Durchgang vier verteidigte Heidenau bis zum 6:5 einen kleinen Vorsprung, ehe zwei Angriffsfehler Stammheim auf die Siegerstraße brachten. So markierte letztlich ein 8:11 den 2:2-Satzausgleich. Im entscheidenden fünften Spielabschnitt erspielte sich der SSV zunächst eine 4:1-Führung, die sofort zum 4:4 egalisiert wurde. Mit einem 5:6-Rückstand wurden die Seiten wechselt. Von da an zeigte Stammheim seine ganze Klasse. Ohne noch einen Punkt abgeben zu müssen, marschierte der Absteiger zum 11:5-Satzgewinn. So gelang es zwar zum Saisonende erneut, eine Top-Mannschaft zu überraschen und die heimischen Zuschauer zu begeistern. Unter dem Strich verlor man aber eine spannende Begegnung verdient mit 2 : 3 (11:5, 14:12, 5:11, 8:11, 5:11). Zahlreiche Szenen aus dem Spiel hält der YouTube-Kanal der Heidenauer Faustballer bereit.

 

Im Schlagabtausch gegen die Reserve von Vaihingen/Enz unterlag Heidenau anschließend klar mit 0 : 3 (6:11, 7:11, 5:11). Diese hatte zuvor beim 0 : 3 (6:11, 4:11, 5:11) gegen Stammheim entscheidend ihre Kräfte schonen können. Mit dem vergangenen Samstag wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Mit nicht weniger als 432 Bundesliga-Einsätzen seit 1991 hat Routinier Heiko Fischer eine neue Heidenauer Bestmarke aufstellen können. Bericht, Bild & Video: Martin Leichsenring.


SSV Heidenau 2. mit perfektem Wochenende

Groitzsch. Mit vier Siegen kehrte am Sonntagabend die Heidenauer Bundesligareserve vom letzten Spieltag der Oberliga in die Heimat zurück. Dabei war man zuvor mit dem sprichwörtlich „letzten Aufgebot“ gestartet. Holger Martin hatte sich kurzfristig verletzt. Harald Kaiser und Torsten Stimper fehlten berufsbedingt. Dennoch konnte man noch einmal seine Rolle als Vorrundenprimus unterstreichen. Am 31. Januar geht es nun in Bautzen im ersten Halbfinale um die sächsische Faustballkrone gegen Groitzsch (Vorrundenvierter). Im zweiten Halbfinale werden sich Kubschütz auf Rang 2 und die drittplatzierten Langebrücker gegenüber stehen. Obwohl nur noch eine Woche Zeit bleibt, wird nach der Vorbereitung wieder der komplette Kader zur Verfügung stehen.

Im Eröffnungsspiel am Sonntag traf die SSV-Fünf (22:2 Punkte) auf die Gastgeber und Tabellenfünften aus Groitzsch (16:8 Punkte). Trotz einiger umkämpfter Ballwechsel setzte sich Heidenau jeweils mit 11:5 in den Sätzen durch.

 

Im zweiten Spiel des Tages kam es zum „Duell der Elbstädter“ mit dem bis dahin viertplatzierten ESV Dresden (16:8 Punkten). Nach ausgeglichenem Beginn war es immer wieder die gegnerische Angabe, welche Heidenau vor zum Teil unlösbare Aufgaben stellte. Dennoch hielt der SSV den Satz offen und hatte beim Stand von 10:8 zwei Satzbälle. Doch Unkonzentriertheiten im Angriff führten zum 10:12-Satzverlust. Auch im zweiten Durchgang erwischte Dresden den besseren Start. Jedoch reichten nun zwei Satzbälle zum Satzausgleich bei 11:9. Im entscheidenden dritten Spielabschnitt gelang dem SSV beinahe alles. So wurde der Satz mit 11:4 und das Spiel noch mit 2 : 1 gewonnen (10:12, 11:9, 11:4).

 

Überraschend setzte sich zum Abschluss der Hinrunde Groitzsch in zwei Sätzen gegen Dresden durch (11:5, 11:7).

 

Den Rückrundenauftakt bestritten erneut Groitzsch und Heidenau. In Satz 1 glänzte der ehemalige Heidenauer Bundesliga-Angreifer Daniel Triebe mit starken Aktionen. Schnell zog er mit seinem Team davon. Beim Stand von 5:10 schien der Durchgang verloren. Doch dann stand die Heidenauer Abwehr um Torsten Martin und Lars Vogt wieder. Punkt um Punkt wurde der Rückstand jetzt verkürzt. Selbst als Uwe Jänichen in die Annahme gezwungen wurde, war es Andreas Beer, der die entscheidenden Punkte zum 11:11-Ausgleich und später 13:11-Satzsieg platzierte. Durch dieses Comeback litt der Kampfgeist der Groitzscher merklich. Mit 11:5 siegte Heidenau auch in der Höhe verdient in Satz 2.

 

Im letzten Meisterschaftsspiel der Hauptrunde traf der SSV wiederum auf Dresden. Da die Eisenbahner noch um ihr Ticket für das Landesmeisterschaftsfinale kämpften, sollten sie Heidenau noch einmal alles abverlangen. Der bis dato an diesem Tag mit einer gemischten Leistung aufwartende Dresdner Angreifer Sebastian Kehrer spielte fehlerfrei und führte seine Mannschaft zum 12:10-Satzgewinn. Aber auch dieses Mal kämpfte der SSV, um wenig später seinerseits den Folgedurchgang zu gewinnen (11:9). Im Entscheidungssatz spielte nur noch eine Mannschaft. Und so konnte Heidenau den Durchgang klar mit 11:4 zum 2 : 1 für sich entscheiden.

 

Anschließend ging es zwischen Groitzsch und Dresden um den letzten Startplatz im Bautzner Final-Four-Turnier. Gewann Groitzsch noch locker Satz 1 mit 11:2, glich Dresden in der Verlängerung zum 1 : 1 aus (12:10). Im Entscheidungssatz hatten dann die Gastgeber die besseren Nerven. Mit 11:8 siegte man zum 2 : 1.

 

Für Heidenau kamen in Groitzsch zum Einsatz: Uwe Jänichen, Torsten Martin, Lars Vogt, Andreas Beer und Dirk Hocher. Bericht: Dirk Hocher. Bild: Martin Leichsenring.


Doppelsieg für Bundesliga-Team

 

Einen nicht für möglich gehaltenen Zweifacherfolg haben die Faustballer des SSV Heidenau am Samstag gefeiert. Nachdem man in der vergangenen Woche den vorzeitigen Abstieg verzeichnen musste, gewann die Mannschaft um Kapitän Ronni Schulze in heimischer Halle sensationell ihre Spiele gegen den Tabellendritten vom TSV Unterpfaffenhofen und die TuS Frammersbach. Hatte man an den beiden letzten Spieltagen jeweils mit einer 2:3-Niederlage den ersten Saisonsieg nur knapp verpasst, bestätigte man nun den positiven Trend.

 

Den Auftakt machte man gegen Unterpfaffenhofen mit einem Blitzstart und einer 5:0-Führung, die bis zum 11:5-Satzgewinn sicher verteidigt wurde. Im zweiten Durchgang setzten sich die Randmünchner in der Mitte des Satzes entscheidend ab. So ging der Spielabschnitt mit 11:8 an den TSV. Satz drei gestaltete sich danach bis zum Spielstand von 8:9 ausgeglichen, ehe die Hausherren drei Mal in Folge zum 11:9 punkteten. Mit Beginn des vierten Durchgangs riss der Spielfaden beim SSV. Bei 3:8 wurde dem bis dato gut aufgelegten Matthias Zirr eine Pause für den kommenden Entscheidungssatz gegönnt. Für ihn rückte Hagen Fischer in den Hauptangriff, der bis zum 9:11-Satzende den Rückstand noch deutlich verkürzte. Im letzten Spielabschnitt führte Unterpfaffenhofen zunächst 5:2. Erst dann meldete sich Heidenau mit Kampf und dem 5:5-Ausgleich zurück. Nach einigen Big Points, tollen Aktionen und einem von Zirr noch auf den Zuschauerrängen abgewehrten Angriff hatte der SSV bei 10:8 die ersten Matchbälle. Der zweite wurde schließlich zum viel umjubelten Heidenauer 3:2-Sieg genutzt (11:5, 8:11, 11:9, 9:11, 11:9).

In der rein bayerischen Partie zwischen Unterpfaffenhofen und Frammersbach hatte anschließend der TSV das bessere Ende auf seiner Seite. 3 : 0 (11:6, 12:10, 11:2) gewann man gegen angeschlagene Unterfranken. Nach dem Brustlöser aus dem ersten Spiel ging Heidenau selbstbewusst in die folgende Begegnung gegen Frammersbach. Aus einer sicheren Abwehr heraus und mit Druck im Angriff wurden begeisternde Spielzüge vorgetragen. So siegte man auch in der Höhe verdient mit 3 : 0 (11:7, 11:4, 11:2).

 

Schon am kommenden Samstag laufen die Heidenauer Faustballer erneut in der Sporthalle am Pestalozzi-Gymnasium Heidenau auf. Ab 15:00 Uhr begrüßt man den Erstligaabsteiger aus Stammheim und die Reserve des TV Vaihingen/Enz. Gegen Letztere soll dann nach dem feststehenden Abstieg und zum Saisonabschluss noch einmal ein Bundesliga-Sieg gefeiert werden. Für Heidenau spielten: Matthias Zirr, Hagen Fischer, Eric Fritzsche, Ronni Schulze, Heiko Fischer und Julian Scharf.

Bericht & Bilder: Martin Leichsenring.


Bronze für männliche Jugend U18

Am letzten Samstag trat die Heidenauer U18-Mannschaft bei der Landesmeisterschaft in Lengenfeld an. Blickt man auf die Veranstaltung zurück, dann konnte das Team leider nicht seine Normalform abrufen. Es gelang nicht, die Gegnerschaft mit dem druckvollen Spiel vergangener Partien zu überraschen. Allein Max Hille überzeugte mit guten Zuspielen.


Aufgrund zweier Vorgabezähler aus der Punktspielrunde nahm man am Ende die Bronze-Medaille in Empfang. Voraussetzung dafür war der 2:1-Sieg im letzten Spiel gegen Hirschfelde (3:11, 11:8, 11:7), das nicht in Bestbesetzung angetreten war. Zuvor unterlag der Nachwuchs jeweils 0 : 2 gegen Waldkirchen (7:11, 8:11) und Kubschütz (6:11, 10:12). Die U16-Mannschaft der Randbautzner war ohne Vorgabezähler nachgerückt. Letztlich konnte sie sich dennoch verdient den U18-Titel sichern.

Bericht: Martin Schiller. 


Abstieg nach Fünf-Satz-Krimi

Mit drei gewonnenen Sätzen, aber ohne Punktgewinn ist das Bundesliga-Team der Heidenauer Faustballer vom letzten Auswärtsspieltag dieser Saison zurückgekehrt. Damit verpasste man den erhofften Sieg und steht nun vorzeitig als Absteiger in die Oberliga Sachsen fest. Nachdem im vergangenen Jahr noch der Klassenerhalt durch den Aufstieg der zweiten Mannschaft gelungen war, wird man in 2016 auf diesen Weg verzichten.

 

Trotz der Neuausrichtung des Trainingsbetriebes zu Beginn der Spielzeit ist es nicht gelungen, mit verjüngter Mannschaft im rauen Zweitliga-Alltag Fuß zu fassen. Fehlende Konstanz und Durchschlagskraft, aber auch Verletzungspech sind dafür nur einige Gründe. Dass die beiden Heidenauer Hauptangreifer durch Schichtarbeit und eine relativ weit von Heidenau entfernte Arbeitsstätte nicht alle der insgesamt drei Trainingseinheiten pro Woche bestreiten konnten, ist sicher außerdem anzuführen. So wird zwar auch in den nächsten Jahren in der Stadt leistungsorientiert Faustball gespielt werden. Dann aber zunächst nur im sächsischen Oberhaus. Ob perspektivisch von der Deutschen Faustball-Liga eine Regionalliga unter der 2. Bundesliga installiert wird, ist gegenwärtig in Diskussion. So sie denn kommt, wäre eine Rückkehr in den überregionalen Spielbetrieb mit einer dann gefestigteren Mannschaft nicht uninteressant. 

Am Samstag musste das Team die Auftaktbegegnung in Augsburg gegen den gastgebenden TVA mit 1 : 3 (10:12, 8:11, 11:9, 8:11) abgeben. Direkt im Anschluss ging man gegen die Reserve des MTV Rosenheim über die maximal mögliche Distanz von fünf Sätzen. Nachdem sich im ersten Durchgang die Bayern mit einem 11:7 durchsetzen konnten, hatte der SSV beim 11:9 im zweiten Satz das bessere Ende auf seiner Seite. Spielabschnitt drei gestaltete sich danach bis zum 6:7 aus Heidenauer Sicht ausgeglichen, ehe Rosenheim mit vier Punkten in Folge erneut in Führung ging. Heidenau aber kämpfte und sah sich in Durchgang vier beim Stand von 6:6 weiter auf Augenhöhe. Mit einer eigenen Serie von fünf Zählern zwang man den MTV in den Entscheidungssatz. In diesem wechselte der SSV mit einer 6:5-Führung im Rücken die Seite. Die Mannschaft glaubte an den Sieg, Rosenheim aber punktete. Nach zwei Fehlern im Heidenauer Angriff beendete der MTV schließlich eine auf mäßigem Niveau geführte Partie mit einem Ass zum enttäuschenden 2 : 3 (7:11, 11:9, 6:11, 11:6, 7:11).   

 

Bericht & Video: Martin Leichsenring

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=4gLNpmIgCYQ

 

GEMA-freie Musik:

Chill Carrier (2015): Lazy

https://www.jamendo.com/track/1239323/lazy


Heidenau zwingt Tabellenführer in die Verlängerung

Lässt man den vergangenen Samstag Revue passieren, dann haben die Zweitliga-Faustballer des SSV Heidenau nicht mehr und nicht weniger als eine Sensation verpasst. Beim Auswärtsspieltag in der Grafenauer Wiesengrundhalle war man als klarer Außenseiter gegen den aktuellen Tabellenführer vom TV Unterhaugstett aufgelaufen. Dennoch nahm man die Herausforderung an und führte die Schwaben an den Rand einer Niederlage.

Dabei hatte man im ersten Satz einen glatten Fehlstart hingelegt, war 2:7 in Rückstand geraten. Die Mannschaft um Spielführer Ronni Schulze bewies aber Moral, kämpfte sich zurück und setzte sich für alle in der Halle völlig überraschend noch mit 12:10 durch. In Durchgang zwei konterte Unterhaugstett über ein 4:11. Spielabschnitt drei sah danach wieder Heidenau an der Spitze. Zwar wurde es nach einem zwischenzeitlichen 7:4-Vorsprung noch einmal spannend, als der TVU beim 7:8 am SSV vorbeizog. Allerdings setzte Matthias Zirr in dieser Phase die entscheidenden Big Points und so ging Heidenau nach vier Punkten in Folge und einem 11:8 ein zweites Mal nach Sätzen in Führung. Dass die Abwehr solide stand und Eric Fritzsche, die kurz geschlagenen gegnerischen Bälle sicher im Griff hatte, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. (Für seine gezeigte Schnelligkeit wurde Fritzsche später vor der zweiten Begegnung als die „Turbo-Biene“ vorgestellt.) Im vierten und entscheidenden fünften Satz fingen sich die Unterhaugstetter, während Heidenau sein Level nicht mehr durchgängig halten konnte. Daher musste man die Abschnitte mit 5:11 bzw. 2:11 und damit die Partie knapp in 2 : 3 Sätzen abgeben (12:10, 4:11, 11:8, 5:11, 2:11). Nach dem Matchball wurde die gezeigte Leistung der Heidenauer mit anerkennendem Beifall von den gut gefüllten Rängen gewürdigt. Das Ligaschlusslicht hatte sich über weite Strecken der 75-minütigen Spieldauer auf Augenhöhe präsentiert. Ohne sich letztlich die so wichtigen Zähler im Abstiegskampf zu sichern.   

 

In der zweiten Partie des Tages gegen den TSV Grafenau konnte Heidenau nicht mehr an das letzte Spiel anknüpfen. Man geriet in den Sätzen jeweils früh in Rückstand, der nicht mehr egalisiert werden konnte. Daher unterlag man 0 : 3 gegen die Gastgeber (3:11, 7:11, 7:11).

 

Da man am Wochenende einen Doppelspieltag bestritt, reiste der SSV am Sonntag weiter nach Vaihingen/Enz. Hatte man tags zuvor teils gut mitspielen können, war auf der Betonplatte am Rande Stuttgarts nichts zu holen. Der Heidenauer Angriff produzierte bei der Angabe zu viele Fehler, so dass die beiden Spiele gegen Vaihingen/Enz 2. und die starken Erstligaabsteiger des TV Stammheim jeweils 0 : 3 verloren gingen (8:11, 6:11, 7:11 und 5:11, 1:11, 5:11).

 

Bericht: Martin Leichsenring

Bild: Torsten Martin


SSV Heidenau 2. festigt Tabellenführung

Mit dem dritten Spieltag der Oberliga Sachsen ist der zweiten Mannschaft der Heidenauer Faustballer ein großer Schritt in Richtung Endrunde um den sächsischen Landesmeistertitel gelungen. In Lichtenstein bei Hohenstein-Ernstthal setzte man sich in der Doppelrunde jeweils gegen die Gastgeber vom SSV Blau-Weiß Gersdorf und den Langebrücker BSV durch. So steht das Team um Kapitän Uwe Jänichen weiter auf Tabellenplatz 1 mit nun sechs Zählern Vorsprung auf die Verfolger. Beim kommenden Abschlussspieltag am 24. Januar würden damit zwei Siege aus den noch vier offenen Spielen reichen, um die Position sicher zu halten und mit besten Chancen in die Finalrunde Ende Januar in Bautzen einzuziehen.

 

Am Samstag konnte Heidenau beide Partien gegen Gersdorf mit 2 : 0 für sich entscheiden (11:7, 11:8 und 14:12, 11:9). Im Anschluss wurde auch gegen die ersatzgeschwächten Langebrücker gepunktet. Dabei überzeugte man im Rückspiel zunächst nicht. Entsprechend stand nach einem 2 : 0 (15:14, 11:6) im Hinspiel ein 2 : 1 (8:11, 11:6, 11:3) beim zweiten Aufeinandertreffen zu Buche. Nach den vier Begegnungen resümierte Torsten Martin: „Wir haben heute nicht zu 100 Prozent überzeugen können, was man auch teilweise an den Satzergebnissen sieht. Ausschlaggebend waren am Ende unsere Routine und in den entscheidenden Situationen die bessere Technik.“

 

Gersdorf und Langebrück teilten sich untereinander die Punkte. Konnten im ersten Spiel noch die Hausherren glatt in zwei Sätzen gewinnen (11:8, 11:9), hatte im Anschluss Langebrück das bessere Ende auf seiner Seite (11:9, 11:9). Bericht & Bild: Martin Leichsenring.


SSV unterliegt im Abstiegskampf

Nach dem letzten Wochenende müssen die Heidenauer Zweitliga-Faustballer auf zwei herbe Niederlagen im Kampf um den Klassenerhalt zurückblicken. Im bayerischen Frammersbach gab es gegen die Gastgeber und die Mitaufsteiger vom TSV Unterpfaffenhofen erneut nichts zu holen.

 

Dabei zeigte man über weite Strecken der beiden Partien die beste Saisonleistung. Die Abwehr um Ronni und Jan Schulze sowie Eric Fritzsche im Zuspiel stand solide. Fritzsche zeigte gar trotz einer Grippeerkrankung eine starke kämpferische Leistung. Und auch aus dem Spiel heraus entfaltete Hauptangreifer Matthias Zirr eine gute Durchschlagskraft. Dass man sich am Ende dennoch geschlagen geben musste, lag zum einen an einer konstanteren gegnerischen Angabe. Zum anderen konnte Heidenau zu wenige Blockduelle für sich entscheiden. So standen letztlich zwei 0:3-Niederlagen gegen Unterpfaffenhofen (9:11, 3:11, 6:11) und Frammersbach (7:11, 9:11, 11:13) zu Buche.

Ohne Punkterfolg steht der SSV nun mit sechs Zählern Rückstand auf das rettende Ufer am Tabellenende. Durch die schlechte Satzbilanz von jetzt 1:18 sind die Chancen für das letzte sächsische Männerteam im Bundesliga-Spielbetrieb gesunken, das Ruder noch einmal herumzureißen. Abschließend muss man auf eine schnelle Genesung von Hauptangreifer Matthias Zirr hoffen. Nachdem ein Gegenspieler mehrfach beim Block – wenn auch unbeabsichtigt – auf seinem Fuß getreten war, ist die Schwere der Verletzung noch unklar. Bei Blockduellen zwischen Rechts- und Linkshändern kommen sich beide Spieler bedingt durch den gleichen Landebereich nicht selten in die Quere.

 

Erfolgreicher präsentierte sich am Wochenende die männliche Jugend U14. Beim Auswärtsspieltag in Schleife wurde der SSV-Nachwuchs ungeschlagen Tagessieger in der Doppelrunde gegen den gastgebenden SV Lok (11:8, 11:8 und 9:11, 12:10, 11:8) und den SV Großdubrau (11:7, 11:5 und 11:6, 11:5). Bericht & Bild: Martin Leichsenring.


2. Männer übernimmt Tabellenführung

Mit dem zweiten Spieltag der Oberliga Sachsen klettert die zweite Männermannschaft des SSV an die Tabellenspitze. Auf Rang 2 folgt punktgleich Langebrück vor Dresden. Grundlage dafür waren vier Siege am Samstag gegen die Teams von der SG Chemie Zeitz und der SG Stahl Schmiedeberg. Von beiden Aufsteigern trennte man sich in heimischer Halle jeweils klar in 2 : 0 Sätzen.

 

Hochklassig, spektakulär anzuschauen und von langen Ballwechseln geprägt. Das alles sind Attribute, mit denen man weite Teile der Doppelrunde nicht umschreiben sollte. Die Begegnungen gegen die junge Zeitzer Mannschaft konnten nach durchschnittlicher Leistung 11:2 und 11:8 sowie 11:6 und 15:13 gewonnen werden. Danach war auch im letzten Durchgang gegen Schmiedeberg für Spannung gesorgt. Im Anschluss an ein 11:2 und 11:5 im Hinspiel trennte man sich in der Rückrunde 11:5 und wiederum knapp mit 15:13 von den Gästen. Am 12. Dezember kommt es nun auswärts zu den Top-Spielen gegen Langebrück und Gersdorf, das mit ausgeglichener Bilanz auf Platz 4 steht. Bericht & Bild: Martin Leichsenring.

 

https://www.youtube.com/watch?v=k7vELblLeUw

https://www.youtube.com/watch?v=Wb99IpMsjxs&feature=youtu.be


SSV-Jugend mit ersten Punkten in Männer-Bezirksliga

Mit viel Optimismus reiste die 3. Mannschaft des SSV zum ersten Punktspieltag dieser Saison nach Bernstadt. Vor dem Anpfiff durfte man gespannt sein, wie sich die Spieler der aktuellen U18-Mannschaft nach dem Aufstieg in die Bezirksliga Dresden schlagen würden.

Im ersten Spiel gegen den SV Energie Görlitz lag man lange im ersten Satz vorn, konnte aber beim 8:11 einen guten Vorsprung nicht halten. Im zweiten Durchgang hielt man auch über weite Strecken mit. Durch kleine Fehler und etwas Übermut hatte letztlich Görlitz mit 7:11 das bessere Ende auf seiner Seite. In der zweiten Begegnung gegen das erfahrene zweite Team des FSV 1911 Hirschfelde merkte die junge Truppe um Kapitän Nick Richter schnell, dass in der Bezirksliga ein anderer Wind weht. Man war nicht schlechter, aber lief dem Spiel immer hinterher. In 2 : 0 Sätzen gewann Hirschfelde (13:11, 11:6).


Die Rückrunde sollte die Wende bringen. Man stellte etwas um und machte so gegen Görlitz die beste Partie des Tages, wobei das Angabenspiel – als Grundlage für die ersten Punkte auf der Habenseite – besonders gut gelang war. Den ersten Spielabschnitt gewann man in einer hochdramatischen Verlängerung mit 15:13. Deutlicher ging es danach im zweiten Satz zu, in dem ein 11:7 den ersten Bezirksliga-Sieg der jungen Truppe perfekt machte. Im Rückspiel gegen Hirschfelde konnte die Mannschaft am Anfang die gute Spielweise beibehalten. Ein 11:8 im ersten Durchgang war die Folge. Am Ende siegte aber die Routine der Gegner, begünstigt durch einige Fehler der Hintermannschaft in der Spieleröffnung. Denkbar knapp gewann Hirschfelde 11:9 und 12:10 in den Sätzen zwei und drei zum 2 : 1.


Unter dem Strich muss das Team nun mit zwei Punkten und dem siebenten Tabellenplatz vorliebnehmen. Der Anfang für das Ziel Klassenerhalt ist aber gemacht. Görlitz und Hirschfelde belegten in der vergangenen Hallenspielzeit die Plätze 5 und 7 in der Neunerstaffel. Das weckt die berechtigte Hoffnung, dass beim kommenden Heimspieltag am 19.12.2015 die nächsten Zähler gesammelt werden können. Dann geht es gegen die noch punktlosen Mitaufsteiger vom SV Dresden-Mitte – und den Tabellenführer vom SV Walddorf 3. Bericht: Andreas Sawusch.


SSV Heidenau 3. – SV Energie Görlitz

0 : 2 (8:11, 7:11)

2 : 0 (15:13, 11:7)

SSV Heidenau 3. – FSV 1911 Hirschfelde 2.

0 : 2 (11:13, 6:11)

1 : 2 (11:8, 9:11, 10:12)

 

https://www.youtube.com/watch?v=UCid0GMuaN8


2. Männer wird Tagessieger        am Spitzen-Spieltag

Mit drei Siegen aus vier Spielen ist die zweite Männermannschaft der Heidenauer Faustballer erfolgreich in die neue Hallenspielzeit gestartet. Beim sächsischen Gipfeltreffen in eigener Halle gewann man beide Partien gegen Rittersgrün und eine der beiden Begegnungen gegen Kubschütz. So steht man jetzt als Tagessieger in der Tabelle auf Rang 3, hinter Langebrück sowie punkt- und satzgleich mit den Teams aus Gersdorf und Groitzsch.

 

Dabei war man gegen die Randbautzner zunächst alles andere als überzeugend gestartet. Satz 1 entschied die stark aufspielende Mannschaft aus Kubschütz klar mit 11:4 für sich. Im zweiten Durchgang hatte das Team um Marko Pech gar einen Matchball, der allerdings vom SSV abgewehrt wurde. Kurz darauf konnte Heidenau den Spielabschnitt noch glücklich zu einem 12:10 drehen. Im Entscheidungssatz tauschten die Mannschaften praktisch ihre Rollen. Der SSV hatte seinerseits mit einem Matchball den Sieg vor Augen, ehe Kubschütz mit 13:11 zum 2:1-Spielsieg vorbeizog. Dass die Sieger die Partie wie auch den gesamten Spieltag über durchgängig mit drei regulären Angreifern bestritten – Dominic Döcke und Paul Woite im Überschlag sowie Ronald Hoffmann auf der Mittelposition –, sei hier eine bemerkenswerte Randnotiz.

 

Hatte Heidenau im Hinspiel noch nicht vollends seinen Spielfaden gefunden, dann konnte man diesen im Rückspiel gegen Kubschütz deutlich besser aufnehmen. Am Ende stand ein verdientes 2 : 0 (14:12, 11:8) für die Heimmannschaft.

 

Aus den Partien gegen Rittersgrün konnte der SSV jeweils zwei Zähler verbuchen. Das erste Aufeinandertreffen gewann man glatt in 2 : 0 Sätzen (11:6, 11:6). In der Rückrunde setzten sich danach die Erzgebirgler mit 12:14 im ersten Durchgang durch. Heidenau musste so noch einmal alles mobilisieren, um nach einem 11:4 und einem 11:7 in den Folgesätzen als Sieger vom Feld zu gehen.

 

Die Teams aus Kubschütz und Rittersgrün teilten sich die Punkte. Das erste Spiel gewann der SVK mit 2 : 0 (11:5, 14:12). Der FSV behielt anschließend ebenfalls in zwei Sätzen die Oberhand (11:7, 11:5). Bericht & Bild: Martin Leichsenring

 

https://www.youtube.com/watch?v=XxzMrMhIt2o

https://www.youtube.com/watch?v=_h1CxKLogJo


SSV-Frauen mit vier Siegen in Sachsenlandhalle

Am Sonntag gastierte unsere Frauenmannschaft in Glauchau nahe Chemnitz. Pünktlich um 9:30 Uhr begann der Spieltag mit der Begrüßung der drei Teams und der ca. 20 bis 30 Zuschauer. Neben Heidenau waren auch die Frauen der SG Waldkirchen angereist, die das erste Spiel gegen die Gastgeberinnen vom FV 1925 Glauchau-Rothenbach austrugen. In 2 : 0 Sätzen (11:8, 11:5) nutzte Glauchau seinen Heimvorteil.

Danach stand nun die erste Partie für Heidenau gegen Waldkirchen an. Als amtierender Sachsenmeister auf dem Feld ging man selbstbewusst in die Begegnung. Nach zwei Durchgängen hatte man das bessere Ende auf der eigenen Seite (11:7, 11:6). Motiviert durch den ersten Sieg sollte der Schwung nun auch in das nächste Spiel mitgenommen werden. Hier traf man auf Glauchau, das den ersten Satz über weite Strecken ausgeglichen gestaltete. Mit viel Kampfgeist und Einsatz gelang es letztlich unseren Frauen, den Durchgang knapp mit 11:9 für sich zu entscheiden. Die Gastgeberinnen aber wollten sich im zweiten Satz nicht geschlagen geben und setzten unser Team permanent unter Druck. Mit einer geschlossen guten Mannschaftsleistung gelang es uns, auch diesen Satz mit 11:9 und damit das Spiel 2 : 0 zu gewinnen. Damit schlossen die Frauen die Hinrunde mit einem 4 : 0 nach Punkten und Sätzen ab.


Zum Rückrundenbeginn steigerte sich Waldkirchen und beendete den ersten Durchgang gegen Glauchau mit einem 11:8. Satz zwei zeigte einen Konter mit 8:11. Und auch im dritten Spielabschnitt siegte danach Glauchau mit 11:6 zum 2 : 1. Nach der intensiven Begegnung trat die SGW im Anschluss gegen Heidenau an. Dank eines 11:7 und 11:9 konnte am Ende der SSV zwei weitere Zähler verbuchen.

Nun stand das letzte Spiel des Tages auf dem Programm. Und das sollte es in sich haben. Den ersten Satz gegen die Gastgeberinnen gewann Heidenau noch unerwartet deutlich mit 11:6 – begünstigt durch Eigenfehler im gegnerischen Überschlag. Nach einem Wechsel im Glauchauer Angriff wurde mit einem 11:8 der Satzausgleich in einer attraktiven Partie hergestellt. Damit musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich bereits ein merklicher Kräfteverschleiß bei den Heidenauerinnen eingestellt. Dennoch, es wurde weitergekämpft und schließlich mit einem Vorsprung von vier Punkten die Seite gewechselt. Glauchau ließ auch jetzt nicht locker, konnte allerdings unter dem Strich nicht mehr die Big Points setzen. Auf der Zielgeraden ließ sich der SSV den Sieg nicht mehr nehmen. Ein 11:4 machte den vierten Sieg in der Sachsenlandhalle perfekt.   

 

Mit 8 : 0 Punkten und 8 : 1 Sätzen endete damit der erfolgreiche Saisonauftakt für unsere Frauen. Am 22. November treffen sie dann in den Spitzenspielen in Bernstadt auf die hochfavorisierten DM-Teilnehmerinnen vom FSV 1911 Hirschfelde. Aufgrund der schlechteren Balldifferenz liegt man aktuell hinter den Mädels von Trainer Andreas Saal. Bericht & Bilder: Nick Richter.

 

- - - Die Ergebnisse im Überblick - - -   

 

FV 1925 Glauchau-Rothenbach – SG Waldkirchen

2 : 0 (11:8, 11:5)

2 : 1 (8:11, 11:8, 11:6)

SSV Heidenau – SG Waldkirchen

2 : 0 (11:7, 11:6)

2 : 0 (11:7, 11:9)

SSV Heidenau – FV 1925 Glauchau-Rothenbach

2 : 0 (11:9, 11:9)

2 : 1 (11:6, 8:11, 11:4)


Heidenau unterliegt Zuhause

Es bleibt dabei. Auch am 2. Spieltag der 2. Bundesliga Süd müssen die SSV-Faustballer weiter auf die ersten Punkte warten. Vor den zahlreichen Zuschauern in eigener Halle unterlag die Mannschaft gegen den TV Augsburg und die Reserve des MTV Rosenheim jeweils klar in 0 : 3 Sätzen (7:11, 2:11, 6:11 und 7:11, 8:11, 7:11).

 

Die Gäste präsentierten sich über weite Spielabschnitte taktisch wie spielerisch abgeklärter und gewannen daher auch in der Höhe verdient. Zu selten gelang es Heidenau, die Sätze offen zu gestalten. In nur wenigen Szenen konnte der eigene Angriff zeigen, was er kann. Die nun kommende, vierwöchige WM-Pause im Bundesligabetrieb wird das Team von Kapitän Ronni Schulze nutzen, um weiter intensiv zu arbeiten. Zahlreiche Videos und Bilder vom Spieltag hält die Facebook-Seite „SSV Heidenau - Faustball“ bereit. Bericht & Bilder: Martin Leichsenring. 


https://www.youtube.com/watch?v=0ZEBXqdYPQc
 


SSV-Faustballer verpatzen Auftakt

Der Auftakt in der 2. Bundesliga ging gründlich daneben für Heidenaus 1. Mannschaft. Im ersten Spiel stand mit dem TV Unterhaugstett ein Topgegner auf der anderen  Seite, welcher Heidenau keine Siegchance ließ. Mit 1:11, 4 und 5:11 war Heidenau  schnell der Verlierer.


Gegen den Gastgeber TSV Grafenau fing sich das Team, obwohl auch hier der  erste Satz mit 5:11 verloren ging. Vor allem kämpferisch überzeugend siegte der SSV  im zweiten Satz mit 11:8. In den Sätzen drei und vier war Heidenau lange gleichwertig,  konnte aber nicht den erforderlichen Druck im Angriff aufbauen. Mit 6:11 und 5:11 gingen diese an Grafenau zum 1:3 Endstand. Bericht: Torsten Martin.


SSV Heidenau 2. gewinnt Sparkassen-Pokal

Die erste Auflage des Heidenauer Sparkassen-Pokals konnte am gestrigen Samstag die Reserve des SSV für sich entscheiden. Dabei setzten sich die Routiniers gegen Kubschütz (Silber), die erste Heidenauer Mannschaft (Bronze) und Groitzsch – verstärkt mit Robin Fritzsche – auf Platz 4 durch. Dass Team 1 mit dem dritten Rang vorliebnehmen musste, war mitunter Ausdruck verschiedener Aufstellungen und Variationen im Angriff, die man zwei Wochen vor Beginn der neuen Zweitligasaison testete.  

 

Die Vorrunde beendete die zweite Mannschaft ungeschlagen mit 6:0 Punkten. Gegen Kubschütz und Groitzsch gewann man in 2:1 Sätzen (11:4, 6:11, 11:4 und 11:9, 7:11, 11:5). In zwei Durchgängen ging man danach gegen ein zu verkrampft agierendes erstes Kollektiv als Sieger vom Feld (11:5, 11:7). Dieses hatte zuvor Groitzsch glatt in zwei Sätzen besiegt (11:6, 11:7), allerdings 1:2 gegen Kubschütz den Kürzeren gezogen (6:11, 11:7, 4:11).

In den Platzierungsspielen sicherte sich Team 1 mit einem weiteren 2:0 (11:7, 11:9) gegen Groitzsch einen Podestplatz. Das hart umkämpfte Finale zwischen der zweiten Heidenauer Mannschaft und Kubschütz wurde im Anschluss erst in der Verlängerung entschieden. Nach einem Satzrückstand (9:11) sicherten sich schließlich die Hausherren nach einem 11:6 im zweiten Durchgang und einem knappen 12:10 im dritten Spielabschnitt den Sieg beim 1. Sparkassen-Pokal 2015.   

 

Der Dank der Heidenauer Faustballer geht an dieser Stelle an die namensgebende Ostsächsische Sparkasse Dresden, die das Event mit ihrer Unterstützung erst möglich gemacht hat. Zu hoffen bleibt, dass das Turnier im kommenden Jahr wieder auf eine größere Resonanz unter den sächsischen Vereinen trifft, um im Idealfall wieder den langjährigen Zwei-Hallen-Modus umsetzen zu können (Bericht & Bilder: Martin Leichsenring).