Archiv - Feld 2015


Heidenau holt Bronze bei Deutscher Meisterschaft der M45

Bilder: SSV Heidenau e. V., Abteilung Faustball

 

Bardowick/Niedersachsen. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft im Feldfaustball kehren die Heidenauer Männer der Altersklasse 45+ nach Sachsen zurück. Damit schreiben sie ein weiteres Kapitel in der so erfolgreichen Abteilungsgeschichte.

 

Am zurückliegenden Wochenende nahmen die Männer um Spielführer Uwe Jänichen als amtierender Deutscher Hallenmeister und aktueller Süddeutscher Meister im Feldfaustball an den Deutschen Meisterschaften in Bardowick teil. Mit viel Selbstbewusstsein nahm der Heidenauer Tross den beschwerlichen Weg in den 450 Kilometer entfernten Spielort bei Lüneburg auf. Als Ziel wurde die erste Medaille im Feldfaustball überhaupt – egal welche Farbe sie auch haben möge – ausgegeben. Doch die erste Hiobsbotschaft kam schon vor der Abfahrt am Freitag. Verletzungsbedingt konnte der für die Abwehr gesetzte Zweitligaspieler Heiko Fischer die Reise nach Norddeutschland nicht mit antreten. Als weiteres Handicap für die Mission „Medaille“ war der Einsatz des Heidenauer Kapitäns Uwe Jänichen fraglich. Letztlich konnte ihn aber der als Trainer fungierende Dirk Hocher zur Teambesprechung begrüßen – wie auch Torsten und Holger Martin, Harald Kaiser, Torsten Stimper, Jörg Fritzsche, Andreas Beer und den neu in die Mannschaft gerückten Andreas Kretschmann.

 

Am Samstag wurde es dann ernst. In Gruppe B hieß der Auftaktgegner NHV Schweinfurt. Als Viertplatzierter der Süddeutschen Meisterschaft sollte es die vermeintlich leichteste Aufgabe werden. Der SSV startete mit Andreas Beer und Uwe Jänichen im Angriff, Torsten Martin und Torsten Stimper in der Abwehr sowie Holger Martin im Zuspiel. Doch die Rechnung ging nicht auf. Gewann Heidenau noch Satz 1 mit 11:9, gingen beide Folgesätze mit 7:11 und 8:11 verloren. Anstatt mit 2:0 Punkten in die Meisterschaft zu starten, stand man – auch bedingt durch die Ergebnisse der anderen Mannschaften – schon im zweiten Spiel gegen den SV Moslesfehn mit dem Rücken zur Wand. Nach der unerwarteten Niederlage rückten Harald Kaiser für Holger Martin (Zuspiel) und Jörg Fritzsche für Torsten Martin (Abwehr) in das Team. Doch die Umstellung zahlte sich zunächst nicht aus. Moslesfehn siegte im ersten Satz mit 11:7. Erst im zweiten Durchgang fingen sich die SSV-Männer und drehten den Spieß durch ein 11:8 um. Im Entscheidungssatz spielten sich die Heidenauer vom Druck frei und siegten verdient mit 11:4 zum 2:1-Spielsieg.

 

In der dritten Partie stand kein geringerer als der Titelverteidiger vom ETV Hamburg der Heidenauer Fünf gegenüber. Heidenau musste verletzungsbedingt wieder die Formation wechseln. Für Harald Kaiser kam Andreas Kretschmann zu seinem ersten Einsatz im SSV Trikot. Aber auch Hamburg musste umstellen. Für den angeschlagenen Hauptangreifer Thorsten „Theo“ Holst rückte der Ex-Merseburger Lutz Vogelpohl in das Aufgebot. Mit 11:5 und 11:9 rief der SSV nun endlich sein Potenzial ab und sicherte sich zwei weitere Zähler auf der Habenseite.

 

Letzter Gegner in der Vorrunde war die bis dahin ungeschlagene Mannschaft vom HV Wöhren. Die Konstellation war klar. Mit einem Sieg zog man in der Tabelle am Gegner vorbei. Mit einer Niederlage und ungünstigen Ergebnissen auf den anderen Plätzen wäre auch Platz 4 und damit das Ausscheiden in der Vorrunde möglich. Heidenau begann äußerst nervös. In allen Mannschaftsteilen schlichen sich Fehler ein. So siegte Wöhren ohne selbst zu überzeugen in Satz 1 mit 11:9. Wieder wurde beim SSV umgestellt. Auch wenn spielerisch immer noch nicht alles rund lief, wurde endlich verbissen gekämpft. Als Wöhren beim 9:8 dem Satzgewinn nahe war, drehte man auf und setzte sich in der Verlängerung mit 12:10 zum Satzausgleich durch. In der Verlängerung hatte Wöhren nichts mehr entgegenzusetzen. Mit 11:4 wurde so nicht nur Satz und Spiel, sondern auch das direkte Halbfinalticket als Tabellenführer gelöst.

 

Dem SSV folgten in Gruppe B Hamburg und Moslesfehn in die Finalrunde. In Gruppe A setzte sich der Süddeutsche Vizemeister vom MTV Rosenheim verlustpunktfrei vor dem Leichlinger TV und dem SV Ruschwedel durch. Aus den Überkreuzspielen zwischen den Zweit- und Drittplatzierten gingen Hamburg und Leichlingen als Sieger hervor.

 

Im ersten Halbfinale siegte danach Rosenheim gegen Hamburg. Hatte das Team um den ehemaligen Nationalspieler Armin Held anfangs noch Probleme mit dem ETV, setzte man sich in der Folge erwartungsgemäß mit 2:1 durch (8:11, 11:4, 11:5).

 

Das zweite Halbfinale bestritten jetzt Heidenau und Leichlingen, welches sich zuvor klar mit 11:5 und 11:6 gegen Moslesfehn durchgesetzt hatte. Für die Sachsen sollten es Andreas Beer und Uwe Jänichen im Angriff, Holger Martin im Zuspiel sowie Torsten Stimper und Torsten Martin in der Abwehr richten. Heidenau begann stark und setzte sich im ersten Satz gleich mit 6:4 ab. Bis zum Satzgewinn bei 11:7 wurde der Vorsprung stetig ausgebaut. Der zweite Durchgang war anfangs ein reines Angabenspiel. Auf Seiten des SSV punktete Uwe Jänichen immer wieder direkt. Aber auch Stefan Hasenjäger bei Leichlingen zeigte sein Können und glich die Heidenauer Führung regelmäßig postwendend aus. Beim Stand von 6:6 stellte sich die Leichlinger Hintermannschaft besser auf das Heidenauer Angabenspiel ein und zog mit 10:6 davon. Mit 11:7 ging der Satz für die Sachsen verloren. Satzausgleich. Erneut musste ein Entscheidungsdurchgang her. Und wieder startete Heidenau gut. Mit einer 6:5-Führung wechselten die Teams die Seiten. Doch dann ging leider sprichwörtlich gar nichts mehr. Leichlingen spielte wie entfesselt auf und baute seine Führung bis zum Matchball bei 10:6 aus. Heidenau wehrte sich und verkürzte bis auf zwei Bälle, ehe Hasenjäger das Spiel mit einem Angabenass zum 11:8 beendete. So zog Leichlingen schließlich verdient in das Endspiel gegen Rosenheim ein.

 

Für den SSV galt es, die Niederlage schnell aus den Köpfen zu bekommen und „wenigstens“ das kleine Finale gegen Hamburg zu gewinnen. Heidenau mobilisierte dafür noch einmal die letzten Kräfte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt stellte sich der breit aufgestellte Kader als Trumpf heraus. Mit Andreas Beer und Uwe Jänichen im Angriff, Holger Martin im Zuspiel sowie Torsten Stimper und Jörg Fritzsche in der Abwehr wurde sprichwörtlich das letzte Aufgebot in das Spiel geschickt. Das Hamburg auch am zweiten Meisterschaftstag besiegbar sein sollte, zeigte sich schnell. Mit dem wohl besten Spiel des SSV an diesem Wochenende wurde Hamburg glatt in zwei Sätzen besiegt (11:8, 11:2). Im Anschluss war die Freude riesig, konnte man doch nun erstmals und endlich auch im Feldfaustball eine Meisterschaftsmedaille mit nach Hause nehmen. Das dramatische wie hochklassige Finale gewann danach Leichlingen gegen Rosenheim mit 2:1 (6:11, 11:7, 11:7).

 

Heidenau um Uwe Jänichen, Torsten Martin, Holger Martin, Andreas Kretschmann, Harald Kaiser, Jörg Fritzsche, Andreas Beer und Torsten Stimper einen herzlichen Glückwunsch zu DM-Bronze. Glückwünsche gehen außerdem an den neuen Deutschen Meister aus Leichlingen und den Vizemeister aus Rosenheim.

 

Abschließend möchte sich das Team für die tolle Unterstützung im Verein, in der Abteilung und bei den Sponsoren – insbesondere bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden als Hauptsponsor – auf das Herzlichste bedanken. Ohne diesen Rückhalt wäre eine Teilnahme an Deutschen Meisterschaften oder regionalen Titelkämpfen nicht möglich. Danke. (Bericht: Dirk Hocher).



Heidenauer Sportvereine distanzieren sich von jüngsten Ereignissen

Sportvereine sind frei von politischen und rassistischen Tendenzen. So haben es alle Heidenauer Vereine in ihrer Satzung verankert. Nach den Ereignissen in den vergangenen Tagen in der Stadt, der überregionalen Berichterstattung und den Reaktionen bei Facebook möchten sie dennoch gern geschlossen Stellung beziehen.

 

Die Vorstände aller Vereine distanzieren sich ausdrücklich sowohl von den fremdenfeindlichen Demonstrationen als auch den jüngsten Ausschreitungen in Heidenau. Bei beiden Sachverhalten haben in großen Teilen Nicht-Heidenauer eine Plattform gesucht und leider gefunden. Wie so oft rief dabei eine rechte Minderheit überregional Gleichgesinnte zusammen, um letztlich den guten Ruf einer weiteren Stadt im Osten schwerstmöglich zu beschädigen. Davon ist die große Mehrzahl der Sportgruppen vor Ort nicht unberührt geblieben. Die Facebook-Kommentarfunktion der Vereinsseiten mussten mitunter deaktiviert werden.

 

Man befürchtet nun, dass die eigenen Sportfreunde bei künftigen Sportveranstaltungen unberechtigt mit rechtem Gedankengut gleichgesetzt werden. Davon will man sich klar abgrenzen und den Status als politisch neutrale Vereine erhalten. Damit auch die einzelnen Wettbewerber in den jeweiligen Spielklassen wissen, woran sie sind, hat man sich für dieses Statement entschieden. Und alle Aktiven hoffen, dass sie auch weiterhin vorurteilsfrei von Spielern wie Fans bei kommenden Spieltagen, Turnieren und Meisterschaften empfangen werden. Dafür bedanken sie sich.

 

SSV Heidenau e. V.

DLRG - Ortsgruppe Heidenau e. V.

Kegelsportverein Heidenau e. V.

Heidenauer Dartclub e. V.

Schachklub Heidenau e. V.

Angelsportverein Müglitztal e. V.

Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. Ortsgruppe Heidenau e. V.


Richter und Müller qualifizieren sich für Auswahlteam

In die mittlerweile 5. Auflage ging in den vergangenen Tagen das Schüler- und Jugendcamp des Sachsenfaustball e.V. Mit nicht weniger als 120 (!) Teilnehmern konnte dabei ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Der Dank gilt dem Organisationsteam um Horst Tillner und Frank Neumann, die den sächsischen Faustballnachwuchs mit vielen neuen Erfahrungen zurück in ihre Vereine schicken konnten. Dort gilt es nun den Schwung mitzunehmen und weiter aufzubauen.

 

Sieben Heidenauer Spieler nahmen am Camp teil. Mit Nick Richter und Alexander Müller gelang es zwei Aktiven, sich für die sächsische U18- bzw. U14-Auswahlmannschaft zu qualifizieren. Dazu herzlichen Glückwunsch von der Abteilung. Am 19. und 20. September werden sie Sachsen mit bei der Deutschen Meisterschaft der Mitgliedsverbände in Kellinghusen vertreten.


SSV-Faustballer wiederholen Hallenerfolg

© Bilder: Dirk Hocher

 

Nach der erfolgreichen Hallensaison und dem Gewinn des Deutschen Meistertitels wollte das Männer-45-Team nun auch auf dem Feld ganz vorn mitspielen. So reiste die Mannschaft am vergangenen Sonnabend nach Zeulenroda zur Süddeutschen Meisterschaft ihrer Altersklasse. Gleich im Auftaktmatch kam es zur Neuauflage des zurückliegenden DM-Finales. Der TV Ochsenbach erwies sich wieder einmal als harter Brocken. Die Heidenauer Abwehr hatte Probleme, sich auf die flexiblen Aufschläge der Schwaben einzustellen. Auch das routinierte Zusammenspiel war nicht wie gewohnt zu erkennen. Ochsenbach siegte verdient mit 11:8. Heidenau taute im 2. Satz auf und konnte sich vor allem auf die guten Angaben von Uwe Jänichen verlassen. Mit einem 11:8-Sieg wurde der Satzausgleich hergestellt. Im Entscheidungsdurchgang schenkten sich beide Teams nichts. Keiner konnte einen Vorsprung erzielen, so dass es in die Verlängerung ging. Bei 14:14 hieß es Matchball für Heidenau und Ochsenbach. Mit etwas Glück machte Heidenau den Punkt zum 2:1-Gesamterfolg.

 

Zweiter Gegner war der Gastgeber vom SV Zeulenroda. Die Thüringer wehrten sich mutig, verloren aber letztlich mit 9:11 und 5:11 glatt in zwei Sätzen.

 

Nun stand das alles entscheidende Duell mit dem MTV Rosenheim an. Die Bayern hatten in der Halle die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft trotz Heimvorteil verpasst und wollten das korrigieren. Heidenau war gewarnt und wusste aus vielen früheren Bundesligaspielen um die Stärke des MTV. Endlich stand die Abwehr des SSV wie gewohnt sicher, so dass der Spielaufbau besser gelang. Relativ deutlich gewann Heidenau den 1. Satz mit 11:5. Im 2. Spielabschnitt bäumte sich Rosenheim noch einmal auf, aber der SSV hielt erfolgreich dagegen. Mit 12:10 siegten die Sachsen mit 2:0 und waren jetzt dem Titel schon sehr nahe.

 

In der letzten Partie gab sich Heidenau keine Blöße mehr. Mehr noch wurde der breite Kader genutzt, um auf der Mehrzahl der Positionen zu rotieren. Danach wurde der NHV Schweinfurt mit 11:7 und 11:9 besiegt. Mit 8:0 Punkten und 8:1 Sätzen war der 1. Platz damit gesichert.

 

Mit dem Gewinn des Süddeutschen Meistertitels qualifizierte sich der SSV Heidenau für die Deutsche Meisterschaft im September in Bardowick bei Lüneburg – ebenso der MTV Rosenheim und der TV Ochsenbach. Für die Meistermannschaft spielten Uwe Jänichen, Torsten Martin, Andreas Beer, Torsten Stimper, Heiko Fischer, Harald Kaiser, Jörg Fritzsche und Holger Martin (verletzt). Bericht: Torsten Martin.


SSV-Faustballer holen „Triple“

Am Anfang wurde noch gescherzt, später gehofft und am Ende tatsächlich gejubelt. Unerwartet haben die Heidenauer Faustballer mit dem Abschlussspieltag am vergangenen Wochenende erstmals ein „Triple“ in ihrer Sportart erkämpft. Mit den Sachsenmeistertiteln bei den Männern, den Frauen und den Senioren der Altersklasse 65 konnten gleich drei Teams ihre Saison auf Tabellenplatz 1 abschließen.

Bilder: © Martin Leichsenring

Den Anfang machte am Samstagmorgen die Seniorenmannschaft im Dresdner Sportpark Ostra. Als Tabellenführer angereist, sollte mit drei Siegen der neunte Titel auf dem Feld in Folge eingefahren werden. Das gelang, auch wenn man nicht bei allen Partien als klarer Sieger vom Platz ging. Gegen Mölkau stand am Ende ein 2:0 zu Buche (11:5, 11:5). Jeweils unentschieden trennte man sich von Walddorf (9:11, 11:8) und Dresden-Mitte (5:11, 12:10). Damit trägt die Mannschaft für diese Feldsaison 2015 dennoch das Prädikat „ungeschlagen“.

Am Sonntag belohnten sich dann die SSV-Frauen mit ihrem ersten Landesmeistertitel überhaupt für ihre tolle Saison. In Glauchau bestätigte das Team mit drei weiteren Siegen ihre in dieser Spielzeit konstant starken Leistungen. In zwei Sätzen gewann man gegen die Gastgeberinnen (11:9, 11:8) und Groitzsch (erneut 11:9, 11:8). Gegen Waldkirchen setzte man sich im Anschluss in der Verlängerung durch (11:9, 8:11, 11:8). Nach 11 Siegen in 14 Spielen hofft man nun, dass ab Herbst angeknüpft und auch in der Hallensaison überrascht werden kann.

Deutlich routinierter wurde der dritte Heidenauer Sachsenmeistertitel gefeiert. Zum neunten Mal seit 2006 auf dem Feld und – durch weitere Hallenmeisterschaften – zum 15. Mal insgesamt konnte sich die 2. Männermannschaft die Krone aufsetzen. In Gersdorf gewann man die Partien gegen die Gastgeber mit 2:0 (11:8, 11:5) und 2:1 (9:11, 13:11, 11:9). Den Tabellenvierten aus Kubschütz hielt das Team um Spielführer Uwe Jänichen beim 2:0 (11:8, 11:7) im ersten Aufeinandertreffen noch relativ klar in Schach. Im Rückspiel warteten die Randbautzner danach mit einer deutlichen Leistungssteigerung auf. So musste man sich im 16. und letzten Match dieser Oberliga-Spielzeit erst das zweite Mal geschlagen geben (15:13, 9:11, 9:11). Über die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga wird in den kommenden Tagen entschieden.


Die in der gleichen Spielklasse auflaufende 1. Männermannschaft verteidigte bei ihrem Heimspieltag den Bronze-Rang. Jeweils 2:0 (13:11, 11:5 und 11:7, 11:7) setzte man sich gegen Waldkirchen durch. Die Siege 3 und 4 an diesem Tag folgten gegen die Mannschaft aus Hirschfelde, bei denen man beide Partien nach einem Satzrückstand noch drehte (7:11, 11:5, 11:4 und 8:11, 11:9, 11:5). Mit Platz 3 in der Endabrechnung muss das Team in dieser Saison zufrieden sein. Setzte es sich doch aus nur fünf Spielern zusammen, von denen beide Angreifer aus beruflichen Gründen bei der Hälfte der Spieltage nicht gemeinsam auf dem Platz standen. Mit dem abteilungsinternen Projekt „Jugend forscht“ rückte U18-Spieler Nick Richter zu seinen ersten erfolgreichen Oberliga-Einsätzen nach.

 

Abschließend möchte die Abteilung gern der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und ihren vielen kleineren Sponsoren danken, die den Faustballsport im SSV Heidenau tatkräftig unterstützen und so den Spielbetrieb auf hohem Niveau sichern helfen (Bericht: Martin Leichsenring).


Titelverteidiger bleibt Oberligaprimus



Bilder: © Vielen Dank nach Gersdorf an Sven Kletzin!

4. Spieltag der Oberliga Männer Sachsen


Am Sonntag reiste die 2. Mannschaft des SSV Heidenau als Tabellenführer zum finalen Spieltag der Oberliga Sachsen nach Gersdorf, wo die Gastgeber und der SV Kubschütz auf das Team um Spielführer Uwe Jänichen trafen.


Im Eröffnungsspiel der Doppelrunde musste sich der SSV gleich mit Gersdorf duellieren. Durch eine hochkonzentrierte Leistung setzte Heidenau die Gersdorfer Fünf von Beginn an unter Druck und sicherte sich den 1. Satz mit 11:8. Auch im 2. Durchgang fand Gersdorf mit den zweiligaerfahrenen Mike Braune und Thomas Kühne kein Mittel gegen die Heidenauer Angriffswellen und verlor mit 11:5.


In der zweiten Begegnung spielten die Randdresdner gegen den Tabellenvierten aus Kubschütz. Konnten diese dem Druck bis zum 5:5 noch standhalten, fand Heidenau danach immer besser in die Partie und siegte verdient mit 11:8. Auch Satz 2 war eine relativ deutliche Angelegenheit für den SSV. Mit einer zu Satzbeginn erspielten 2-Ballführung konnte der SSV über den gut aufgelegten Hauptschlagmann Andreas Beer immer wieder direkte Angriffspunkte erspielen. Bei 11:7 wurde nicht nur der Satz, sondern auch das Spiel mit 2:0 gewonnen. Damit stand Heidenau vorzeitig als alter und neuer Oberliga-Meister fest.


Das abschließende Spiel der Hinrunde gewann Kubschütz in 2:1 Sätzen gegen Gersdorf (11:8, 2:11, 11:6).


Trainer Torsten Martin stellte zu Beginn der Rückspiele noch einmal die Startformation um und rückte selbst ins Team. Dafür nahm sich Kapitän Uwe Jänichen eine Auszeit. Mit der nun etwas ungewohnten Aufstellung mit Andreas Beer und Torsten Martin im Angriff, Jörg Fritzsche und Holger Martin in der Abwehr sowie Dirk Hocher im Zuspiel konnte Gersdorf anfangs noch dominiert werden. Doch beim Spielstand von 8:5 riss beim SSV unerwartet der Spielfaden. Waren es anfangs noch kleine Unkonzentriertheiten, fand die Heidenauer Fünf einfach nicht mehr ins Spiel und verlor den Eröffnungssatz mit 11:9. Auch im 2. Durchgang kämpfte Gersdorf verbissen um den Sieg und führte zu Recht mit 9:6 Punkten. Dass es dennoch nicht für den Satzgewinn reichte, lag an einer Leistungssteigerung der Heidenauer. So konnte man mit 13:11 den Satzausgleich herstellen. Nun musste der Entscheidungssatz über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mit einer 6:5-Führung wurden die Seiten gewechselt. Und sie sollte für den Sieg reichen. In der spielentscheidenden Phase war es Uwe Jänichen, der mit direkten Angabepunkten eine 2-Ballführung über die Ziellinie bzw. zum 11:9 rettete.   


Nach diesen 6:0 Punkten fehlte nur noch ein Sieg, um sich auch am Abschlussspieltag eine „weiße Weste“ zu sichern. Doch wusste Kubschütz das zu verhindern. Konnte Heidenau den 1. Satz in der Verlängerung noch mit 15:13 gewinnen, steigerten sich die Randbautzener um Spielführer Marko Pech danach deutlich. Immer wieder waren es jetzt Dominic Döcke und Torsten Josinger, die die Heidenauer Hintermannschaft um Jörg Fritzsche und Torsten Martin vor unlösbare Aufgaben stellten. Mit 11:9 ging ein spannender und hochklassiger 2. Spielabschnitt an Kubschütz. Im Entscheidungssatz fand Heidenau lange Zeit kein spielerisches Mittel und lag beinahe aussichtslos mit 5:10 zurück. Dennoch wurde der Satz nicht aufgegeben und bis auf 8:10 verkürzt. Mit dem 9:10 durch Andreas Beer war wieder alles möglich. Doch mit einer platzierten Angabe auf die Grundlinie beendete Dominic Döcke den Satz und somit das Spiel mit 2:1 für seine Mannschaft.


In der letzten Partie des Tages verlor Gersdorf mit 1:2 erneut gegen Kubschütz (7:11, 11:7, 11:13). Nach großem Kampf, vier Niederlagen und drei Spielentscheidungen erst in der Verlängerung muss Gersdorf den Gang in die Landesliga antreten. 


Für den SSV Heidenau 2. war es nunmehr die neunte Feldmeisterschaft in Sachsens höchster Spielklasse. Den Oberligachampions Uwe Jänichen, Holger Martin, Jörg Fritzsche, Torsten Martin, Dirk Hocher, Andreas Beer, Harald Kaiser und Torsten Stimper einen herzlichen Glückwunsch (Bericht: Dirk Hocher).


SSV-Teams festigen Spitzenpositionen

Regenwetter beim Spieltag der 1. Männer in Kubschütz


Sonnenschein beim Heimspieltag der 2. Männer


Bilder: © Martin Leichsenring

3. Spieltag der Oberliga Männer Sachsen

 

Wenn die Heidenauer Faustballer nach dieser Feldspielzeit auf die Oberliga-Saison 2015 zurückblicken werden, dann steht schon heute fest: An den aktuellen – wenn auch vorübergehenden – Spielermangel aus beruflichen und privaten Gründen wird man sich erinnern. Dabei befindet man sich in der Liga in guter Gesellschaft. Gab es doch zuletzt nicht wenige Mannschaften, die mit nur fünf Aktiven zu Spieltagen reisen konnten.


So auch die 1. Männermannschaft am vergangenen Samstag, die bei den Spitzenspielen in Kubschütz bei Bautzen gegen die Gastgeber und Rittersgrün gefordert war. Bis zum Abschlusstraining war man noch davon ausgegangen, endlich wieder mit den fünf Stammspielern antreten zu können. Diese Hoffnung zerschlug sich, nachdem Hauptangreifer Matthias Zirr für die dienstliche Vertretung eines erkrankten Kollegen abberufen wurde. Für ihn rückte erneut der erst 16-jährige Nick Richter aus der 3. Mannschaft in den Kader. Bei regnerischem Wetter startete man zunächst gegen Rittersgrün in die entscheidende Phase um die Landesmeisterschaft. Den 1. Satz bereits mit vielen Angabenfehlern abgegeben, sah man sich im 2. Durchgang und 5:7-Rückstand vor einer Niederlage. Dank einer guten kämpferischen Leistung gelang es jedoch, den Satz und später das Spiel zu einem 2:1-Sieg in der Verlängerung zu drehen (4:11, 12:10, 11:9). Danach wartete Kubschütz auf den SSV, das man sportlich fair noch vor Anpfiff darauf hinwies, dass einige Akteure der in der gleichen Spielklasse auflaufenden Reserve, nicht auch in der 1. Mannschaft antreten können. Wohl auch, weil Heidenau in dieser Aufstellung noch nicht zusammengespielt hatte, gab man am Ende eine Partie auf Augenhöhe mit 2:0 an die Gastgeber ab (8:11, 10:12). Beim Rückspiel gegen nun stärker werdende Rittersgrüner fand Heidenau nicht in die Erfolgsspur zurück. Bei zunehmend schwierigen Platzverhältnissen behielten die Erzgebirgler die Oberhand (7:11, 8:11). Erst danach konnte der SSV im zweiten Anlauf auch gegen Kubschütz punkten und einen verdienten 2:1-Erfolg einfahren (11:4, 8:11, 11:3). So machte man sich mit einer als hoch einzuschätzenden Bilanz von 4:4 Punkten zufrieden auf den Heimweg. War doch allen Beteiligten klar, dass man den Platz ohne Hauptangreifer, mit einer unerfahrenen Nachwuchskraft, ohne Wechselmöglichkeiten und gegen zwei der stärksten sächsischen Vereinsmannschaften auch ohne Punkteerfolg hätte verlassen können. Die Mannschaft festigt ihren 3. Platz in der Liga. Mit Heimsiegen gegen die am Tabellenende stehenden Teams aus Hirschfelde und Waldkirchen am kommenden Wochenende würde ihr dieser auch nicht mehr zu nehmen sein.

 

Am Sonntag griff die 2. Mannschaft Zuhause als Tabellenführer ins Spielgeschehen ein. Neben Hirschfelde hieß auch für die Reserve der zweite Gegner Rittersgrün, das an diesem Wochenende einen Doppelspieltag bestritt. Dass dieser nicht wirkungslos an der Mannschaft aus dem Breitenbrunner Raum vorbeigehen würde, zeigte sich nach zwei relativ klaren Heidenauer 2:0-Siegen (11:4, 13:11 und 11:5, 11:6). Grundlage hierfür waren jedoch vordergründig konstant gute Leistungen des SSV. In den Partien gegen Hirschfelde konnten diese ebenfalls in Zweisatzsiegen bestätigt werden (11:4, 11:4 und 11:6, 11:5). Mit 22:2 Punkten führt die 2. Mannschaft die Oberliga Sachsen an und steht nun nächste Woche vor dem Gewinn des 15. Heidenauer Sachsenmeistertitels auf dem Feld bzw. in der Halle seit 2006 (Bericht: Martin Leichsenring).


SSV Heidenau 2. klettert an Tabellenspitze

2. Spieltag der Oberliga Männer Sachsen


Am Samstag reiste die 2. Männermannschaft der SSV-Faustballer zum zweiten Punktspieltag der Oberliga Männer Sachsen nach Waldkirchen. Im Vogtland sollte das Team um Spielführer Uwe Jänichen auf die SG Waldkirchen und den SV Kubschütz 2. treffen.

 

Im Eröffnungsmatch galt es für Heidenau gleich Farbe zu bekennen und die Gastgeber in der Tabelle auf Abstand zu halten. Erstmals in dieser Saison standen Torsten Stimper, Harald Kaiser und Dirk Hocher wieder im Aufgebot. Mit 11:4 und 11:8 konnte gegen Waldkirchen ein am Ende auch in der Höhe verdienter 2:0-Sieg verbucht werden.

 

Bei nun leicht einsetzendem Regen sollte nach der Spielpause auch die Reserve vom SV Kubschütz besiegt werden. Dass das an diesem Tag – trotz des fehlenden Hauptangreifers Ronald Hoffmann – schwer wurde, lag vor allem am hervorragend aufgelegten Kubschützer U15-Nationalangreifer Kai Mörbe. Beim „Aufschlagduell der Generationen“ erspielte sich Kubschütz in Satz 1 eine 9:6-Führung. Heidenau merkte man in dieser Phase an, dass man in der Formation Uwe Jänichen und Dirk Hocher im Angriff, Jörg Fritzsche im Zuspiel sowie Torsten Martin und Torsten Stimper in der Abwehr noch nicht zusammengespielt hatte. Erst beim 9:9 konnte der Ausgleich hergestellt werden. Dennoch hatte Kubschütz beim 10:9 den ersten Satzball. In der Satzentscheidung konnte sich Kapitän Uwe Jänichen auf seine Hintermannschaft verlassen. So siegte der SSV letztlich glücklich mit 13:11. Auch der zweite Durchgang war kein Selbstläufer. Entgegen dem ersten spielte Heidenau aber immer mit einer Führung im Rücken und verwandelte den ersten Matchball zum 2:0-Sieg (13:11, 11:8).

 

Zum Abschluss der Hinrunde setzten sich die Gastgeber unerwartet deutlich mit 11:4 und 11:5 gegen nun überraschend stark nachlassende Kubschützer durch.


Die Eröffnung der Rückrunde bestritten wiederum Waldkirchen und Heidenau. Wie im ersten Aufeinandertreffen erspielte sich der SSV schnell eine Führung, welche bis zum 10:3 kontinuierlich ausgebaut wurde. Dann aber schlichen sich kleine Unkonzentriertheiten ins Heidenauer Spiel ein und Waldkirchen kämpfte sich Punkt um Punkt bis zum 10:9 heran. Ein direkter Aufschlagpunkt von Kapitän Uwe Jänichen brachte schließlich das 11:9 zugunsten des SSV. Der 2. Satz war im Anschluss wieder eine klarere Angelegenheit. Mit 11:6 gewannen die Randdresdner zum 2:0-Spielsieg.


Gewarnt vom knappen Hinspielresultat agierte Heidenau danach gegen Kubschütz von Anfang an hoch konzentriert. Im Duell der Reserveteams fand Kubschütz in beiden Sätzen kein Mittel, um die nun solide stehende Hintermannschaft des SSV in Bedrängnis zu bringen. Mit 11:7 und 11:5 in den Sätzen siegte der SSV verdient 2:0.

 

Im letzten Spiel des Tages konnte sich Waldkirchen abermals in zwei Sätzen gegen Kubschütz durchsetzen (14:12, 11:6) und damit wichtige Zähler im Rennen um den Klassenerhalt einfahren.

 

Mit einer weißen Weste von 8:0 Punkten und 8:0 Sätzen trat Heidenau die Reise in die Heimat an. Als neuer Tabellenführer (14:2 Punkte / 14:2 Sätze) sollen am kommenden Sonntag zum Heimspieltag ab 10:00 Uhr auch die Mannschaften aus Rittersgrün und Hirschfelde besiegt werden. Für den SSV kamen Uwe Jänichen, Dirk Hocher, Harald Kaiser, Torsten Stimper, Jörg Fritzsche und Torsten Martin zum Einsatz (Bericht: Dirk Hocher).


SSV-Faustballer lassen Punkte liegen

Bild: © Martin Leichsenring

2. Spieltag der Oberliga Männer Sachsen

 

Der 2. Spieltag der Oberliga Sachsen führte die 1. Männermannschaft der Heidenauer Faustballer nach Gersdorf bei Hohenstein-Ernstthal. Dort sollte das Team um Kapitän Ronni Schulze auf die Gastgeber und den Aufsteiger vom SV Kubschütz 2. treffen.

 

In der ersten Begegnung standen sich Heidenau und Gersdorf gegenüber. Mit Julian Scharf im Angriff, der in der vergangenen Bundesliga-Spielzeit noch für Heidenau im Einsatz war, fand Gersdorf gut ins Spiel. Entsprechend ausgeglichen verlief der 1. Satz, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Bei 10:9 hatten die Gastgeber den ersten Satzball. Kurz darauf nutzt Heidenau seinerseits seine zweite Chance, um den Satz mit 13:11 zu beenden. Im zweiten Durchgang profitierte Heidenau ab dem 5:4 von einigen Gersdorfer Angriffsfehlern. Aus einem soliden Spielaufbau heraus und mit einem bei seinem Oberliga-Debüt gut aufgelegten Nick Richter beendete man schließlich die Partie mit 11:6 zum 2:0-Spielsieg (13:11, 11:6).

 

Direkt im Anschluss wartete Kubschütz auf den SSV. Vor allem der zweitligaerfahrene Ronald Hoffmann baute aus einer nahezu fehlerfreien und konstant hart geschlagenen Angabe heraus permanent Druck auf den SSV auf. Heidenau lief über den ersten Durchgang hinweg einem Rückstand hinterher, der nicht mehr egalisiert werden konnte. Mit 11:8 gewannen die Randbautzner. Bis zum 6:6 verlief der 2. Satz ausgeglichener. Danach setzte sich erneut Kubschütz ab, um bei 10:7 zu seinen ersten drei Spielbällen zu kommen. Heidenau kämpfte, wehrte die Spielbälle ab und glich zum 10:10 aus. Nichtsdestotrotz hatten schließlich die Kubschützer das bessere Ende auf ihrer Seite. So gewann man angeführt vom starken Hoffmann auch den zweiten Spielabschnitt verdient in der Verlängerung zum 2:0 (8:11, 11:13).

 

Auch nach der Spielpause sollte Heidenau mit Rückrundenbeginn gegen Gersdorf nicht auf die Erfolgsspur zurückfinden können. Die Gastgeber nutzten ihren Heimvorteil und brachten die Abwehr des SSV auf ihrem ausgesprochen holprigen Geläuf immer wieder in Verlegenheit. Zwar platzierte Heidenau in dieser Phase gute Angaben in der gegnerischen Hälfte, doch gelang es nicht, aus dem Zuspiel heraus nennenswerte Punktgewinne zu erzielen. In der Konsequenz wurde das Spiel in 2:0 Sätzen an Gersdorf abgegeben (9:11, 9:11). Wie im Vorjahr hatte man sich damit an gleicher Stelle in einem Duell geschlagen geben müssen.

 

Wer dachte, dass Heidenau jetzt auch das zweite Spiel gegen Kubschütz verlieren würde, sah sich getäuscht. Die Mannschaft bewies Charakter, fand die richtigen Antworten auf die gegnerischen Überschläge und ging am Ende mit 2:0 als Sieger vom Feld (11:9, 11:6). Mit einer Bilanz von 4:4 Punkten an diesem Spieltag blieb der SSV dennoch hinter den Erwartungen zurück. In der Tabelle rangiert man punktgleich hinter den beiden Kubschützer Mannschaften, da auch deren erstes Kollektiv gegen Dresden und die Aufsteiger aus Waldkirchen überraschend Punkte liegen ließ. Für den SSV spielten Ronni Schulze, Heiko Fischer, Matthias Zirr, Martin Leichsenring sowie jeweils in zwei Partien Dirk Hocher und Nick Richter. (Bericht: Martin Leichsenring)


Kein klarer Sieger im Heidenauer Abteilungsduell

1. Spieltag der Oberliga Männer Sachsen

 

Am vergangenen Samstag starteten die Faustballer des SSV Heidenau mit einem Heimspieltag in die neue Feldspielzeit. Da in dieser Saison beide Männerteams in der Oberliga Sachsen antreten, kam es gleich am ersten Spieltag zum abteilungsinternen Duell zwischen der 1. und 2. Mannschaft. Des Weiteren gastierte der ESV Dresden, der sich in der vergangenen Spielzeit als Aufsteiger einen Platz im Tabellenmittelfeld hatte sichern können.

 

In der ersten Partie des Tages trafen die beiden Heidenauer Teams aufeinander. Satz 1 verlief unerwartet einseitig. So sicherte sich die 1. Männermannschaft den Durchgang mit 11:4. Grundlage waren dabei ein sicherer Spielaufbau, einige gute Angriffsaktionen, aber auch Eigenfehler auf Seiten der Heidenauer Reserve. Erst im zweiten Satz fand diese zu ihrem Spiel. Lange Zeit gelang es der 2. Männer, einen knappen Vorsprung zu verteidigen und sich bei 10:8 die ersten Satzbälle zu sichern. Allerdings wurden diese überzeugend abgewehrt. Mehr noch kam nun Team 1 bei 12:10 zu seinem ersten Spielball. Nach einem offenen Schlagabtausch setzte sich schließlich bei 15:14 die 1. Mannschaft nicht unverdient mit einem 2:0-Satzsieg gegen die Sportfreunde durch (11:4, 15:14).

 

Im taggleich stattfindenden Rückspiel sollte man sich später erneut nichts schenken. Die 1. Mannschaft erwischte mit einigen Fehlern im Angriff einen Fehlstart und geriet mit 0:3 in Rückstand. Erst gegen Ende des Durchgangs kämpfte man sich wieder an die 2. Männer heran. Nach erneut mehreren Satzbällen hatte dieses Mal jedoch Team 2 beim 13:11 das bessere Ende auf ihrer Seite. Für die Zuschauer nicht erklärlich riss nach dem Seitenwechsel der Spielfaden der 1. Mannschaft. Hatte man im ersten Satz des Hinspiels gegen die eigene Reserve noch dominieren können, wurde man jetzt selbst vom amtierenden Sachsenmeister auf dem Feld – besetzt mit Spielern, die zuletzt Deutscher Hallen-Meister in der Altersklasse 45 geworden waren – an die Wand gespielt. Mit 11:2 gewann somit Team 2 die Partie in 2:0 Sätzen (13:11, 11:2).

 

Die Gäste vom ESV Dresden waren zu ihren Begegnungen ersatzgeschwächt mit nur vier Spielern angereist. Die 1. Mannschaft des SSV gewann die erste Partie glatt mit 2:0 (11:7, 11:5). Im zweiten Spiel machte sich nach einer 1:0-Satzführung deutlich bemerkbar, dass beiden Heidenauer Angreifern in der noch jungen Feldsaison aus beruflichen Gründen Spielpraxis fehlt. Daher wurde der zweite Satz mit 9:11 an engagierte Dresdner abgegeben, ehe man sich durch ein 11:7 den Spielsieg in der Verlängerung sicherte (11:7, 9:11, 11:7). Die 2. Heidenauer Mannschaft behielt gegen Dresden eine weiße Weste. Der SSV gewann jeweils in 2:0 Sätzen (11:4, 11:7 und 11:6, 11:6).

 

Mit jeweils 6:2 Zählern rangieren die beiden Heidenauer Teams in der Tabelle auf den Plätzen 2 und 3 hinter dem punktgleichen Mitfavoriten um die Landesmeisterschaft vom SV Kubschütz. Für die 1. Mannschaft spielten Ronni Schulze, Heiko Fischer, Hagen Fischer, Matthias Zirr und Martin Leichsenring sowie Jan Schulze für nur ein Spiel, der in dieser Saison als Entwicklungshelfer in der jungen 3. Mannschaft des SSV aktiv sein wird. Im Einsatz für das 2. Kollektiv waren Uwe Jänichen, Torsten und Holger Martin, Andreas Beer, Jörg Fritzsche und Andreas Sawusch. (Bericht: Martin Leichsenring)